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Montag, 16.05.2016
Energiepolitik der AfD auf dem Holzweg Mitteilung des Bundesverbandes

„Die Energiepolitik der AfD ist keine Alternative für Deutschland, sondern der Todesstoß für die von einer breiten Mehrheit im Land befürwortete Energiewende", urteilt Jürgen Leppig, Vorsitzender des Energieberaterverbands GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker. Das kürzlich verabschiedete Grundsatzprogramm der AfD fuße auf teilweise hanebüchenen Vorstellungen, unter anderem leugne die Partei die Existenz des Klimawandels.

 

„Zu den politischen Hauptthemen der AfD mag man stehen wie man will, ihre energiepolitischen Auslassungen zeigen jedoch, dass die Partei hier bar jeder Kompetenz agiert“, so Leppig weiter. Die AfD wolle die Energiepolitik quasi auf Null zurücksetzen und die Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) abschaffen. Über Abstimmungsprozesse erarbeitete sinnvolle Auflagen für Neubauten und Bestandsgebäude würden so wieder in der Versenkung verschwinden.

 

„In Sachen Energiewende dürfen die Uhren nicht zurückgestellt werden. Vielmehr kommt es darauf an, sich weiter wie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgeschrieben, für eine klare CO2-Reduzierung einzusetzen“, erklärt der GIH-Vorsitzende.

Bei der energetischen Sanierung komme es gelegentlich zu Fehlern, räumt Leppig ein. So wie die AfD von Einzelfällen auf die Sinnlosigkeit des Ganzen zu schließen, sei jedoch der verkehrte Ansatz. „Der von der AfD erwähnte Algen- und Pilzbefall mag zwar eine Gefahr sein, aber dennoch ist es höchst sinnvoll, Gebäude energetisch zu sanieren. Schlussendlich kommt es auf die fachmännische Planung und Ausführung an – und genau darum kümmern sich die bei uns im Verband organisierten Energieberater“, so der GIH-Vorsitzende. Es sei daher nicht angebracht, Sanierungen zu verteufeln, sondern für ihre qualitativ hochwertige Ausführung zu sorgen: „Schon lange machen wir uns dafür stark, dass der Energieberater offiziell als eigenständiger Beruf anerkannt, geschützt sowie mit Standards und Auflagen versehen wird“.

Dass die AfD keine Klimaschutzorganisationen mehr unterstützen wolle, passe in ihr verqueres energiepolitisches Bild: „Wenn ich mir einmal eingeredet habe, dass es keinen Klimawandel gibt, muss ich auch keine Finanzmittel mehr an eigentlich wichtige Player verschwenden“, sinniert Leppig. „Unterm Strich glaube ich, dass es der AfD beim Thema Energiepolitik ausschließlich darum geht, populistisch Aufmerksamkeit zu erwecken. Fachkompetenz und Lösungen kann ich in den energiepolitischen Ausführungen kaum erkennen. Diese sind aus meiner Sicht ein gewaltiger Schuss in den Ofen."

Berlin, 3. Mai 2016

Samstag, 11.02.2017
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Montag, 16.05.2016
Energiepolitik der AfD auf dem Holzweg
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Sonntag, 15.05.2016
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